Outsourcing?

Sie fragen sich, ob Outsourcing eine Alternative für Sie sein kann? Warum nutzen Sie nicht auch für sich, was große Konzerne schon lange erfolgreich praktizieren, weil es schlichtweg Vorteile für Ihr Unternehmen bringt:

Einer der Hauptvorteile, die das Auslagern von Prozessen bietet, ist sicherlich der entstehende Kostenvorteil. Das Outsourcing ermöglicht Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich. Dies hat verschiedene Ursachen: Beispielsweise können externe Dienstleister häufig auf spezialisiertere Technologien bzw. Infrastrukturen zurückgreifen oder haben günstigere Tarifverträge bzw. Personalkosten. Außerdem fallen für Sie nur Kosten an, wenn auch etwas zu bearbeiten ist. Gibt es partiell keinen Bedarf an den Dienstleistungen eines externen Anbieters, fallen dafür auch keine Kosten an.

Auch für kleine Unternehmen lohnt sich dies. Die Arbeitsstunden, die beispielsweise ein Geschäftsführer für Aufgaben aufwendet, die eigentlich nicht wirklich in seinem Kompetenzbereich liegen, sind teuer und nicht besonders effizient. Besonders wenn die Aufgaben ausgelagert werden und der Geschäftsführer sich wieder seinen eigentlichen Aufgaben widmen kann, die das Unternehmen voranbringen!

 

Ein weiterer, wichtiger Vorteil beim Auslagern ist die Kompetenz der Outsourcing-Partner auf dem jeweiligen Spezialgebiet. Ein Bäcker wird die Internetpräsenz seines Geschäftes nur selten selbst gestalten, weil er nicht genug oder keine Erfahrung damit hat. Mit dem Auslagern von Prozessen kauft ein Unternehmen also gleichzeitig bestimmte Kompetenzen und Know-how ein, auf die es über den Dienstleister verfügen kann.

Außerdem haben Spezialisten häufig Lösungen für Probleme, die für einen Laien außerhalb des Möglichen stehen. Oder Spezialisten erkennen Probleme frühzeitig aufgrund ihres Erfahrungsschatzes und vermeiden diese oder haben passende Lösungen dafür.

 

Nicht zu unterschätzen ist auch der Qualitätsvorteil, den man durch das Auslagern erzielen kann. Denn aufgrund der Spezialisierung der Outsourcing-Partner steigt auch die Qualität des Ergebnisses des ausgelagerten Prozesses. Es ist sicherlich möglich, dass ein Unternehmen Aufgaben ebenso selbst erledigen kann anstatt sie auszulagern. Jedoch wird wegen der fehlenden Kompetenz die Qualität nicht dieselbe sein wie die eines Spezialisten. Diese erledigen ihnen aufgetragene Aufgaben routinemäßig und gewissenhaft. Die Qualität ihres Produktes ist die Garantie für ihre Bezahlung und mögliche Folgeaufträge.

 

Zur zuvor beschrieben Qualität gehört ebenso die Quantität. Aufgaben, die nur selten erledigt werden oder für die das nötige Wissen sich erst angeeignet werden muss, lassen sich durch Outsourcing effizienter erledigen. Denn externe Experten erledigen Aufgaben auf ihrem jeweiligen Spezialgebiet als Routinetätigkeit und haben deshalb die nötigen Prozesse bezüglich Zeit und Aufwand optimiert.

Außerdem sind sie häufig flexibel und können bei Bedarf schnell für Aufgaben beauftragt werden.

 

Lagert ein Unternehmen Prozesse, die außerhalb des Kernkompetenzbereichs liegen, aus und vergibt sie an entsprechende Spezialisten, so können sich die eigenen Mitarbeiter wieder voll auf ihre eigentlichen Tätigkeiten konzentrieren. Dies bringt erkennbar den Vorteil, dass das Unternehmen weiter vorangebracht werden kann und die gewonnen Ressourcen, zeitlich und finanziell, an anderer Stelle sinnvoll bzw. gewinnbringend eingesetzt werden können.

Niemand schlägt sich gern mit Aufgaben herum, die er nicht wirklich beherrscht, während Arbeit, die das Unternehmen voranbringt, liegenbleiben muss. So kann man sich selbst weiter auf das jeweilige Fachgebiet spezialisieren und einen Vorsprung zur Konkurrenz herausarbeiten.

 

Ein weiterer Vorteil ist die gewonnene Flexibilität. Einerseits können Aufgaben, die kurzfristig anfallen, zeitnah ausgelagert werden, was beispielsweise in Spitzenzeiten des Geschäfts zusätzliche Ressourcen schafft. So kann bei saisonaler Mehrauslastung oder in starken Wachstumsphasen garantiert werden, dass niemand der Stammbelegschaft überlastet wird.

Auch bei unvorhergesehenen Aufgaben können einzelne Projekte bzw. Prozesse an Dienstleister ausgelagert werden und so Zeit für die plötzlich auftretenden Anforderungen geschaffen werden.

 

Ausgelagerte Prozesse lassen sich einfach auf Effizienz überprüfen. Gerade in kleineren Unternehmen fehlt häufig der Überblick darüber, welche Prozesse welche Kosten verursachen, weil aufgrund der Notwendigkeit der Erledigung häufig nicht über die Kosten nachgedacht werden kann. Lagert man aber bestimmte Prozesse oder Aufgaben aus, so hat man konkrete Kosten vor Augen. Dies hilft bezüglich der Transparenz von Kostenstellen. Außerdem lässt sich so auch recht einfach die Effizienz der externen Dienstleister beurteilen.

 

Outsourcing hat also mehr Vorteile, als die offensichtliche Kosteneinsparung und ist deshalb nicht nur für große Unternehmen, sondern gerade auch für KMU interessant. Die beschriebenen Vorteile müssen natürlich nicht alle gebündelt auftreten oder fallen eventuell nicht immer gleich stark ins Gewicht. Jedoch sollte jeder erfolgreiche Unternehmer über Outsourcing nachdenken und er wird feststellen, dass es sich häufiger lohnt als gedacht.

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